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Rückblick Tagung 2017

Weck' die Feministin in dir – Because it's 2017

23. offene Frauentagung
20. Mai 2017 Grossratssal, Aarau

Es diskutierten die Aarauer Journalistin und Bloggerin, Miriam Suter,  Jovita Pinto (Kulturwissenschaftlerin) und Alt-Nationalrätin Ursula Mauch.
Moderation: Katia Röthlin.

An der 23. offenen Frauentagung diskutierten drei Frauen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Generationen über die möglichen Facetten des Feminismus. Nachdem die Referntin, Anne Wizorek, aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen musste, fanden die Organisatorinnen mit Miriam Suter einen gleichwertigen Ersatz. Die junge Journalistin erläuterte in ihrem Inputreferat warum Netzfeminismus wichtig ist, was er bewirken kann und wo seine Grenzen liegen. Im anschliessenden Podiumsgespräch kamen Themen wie Frauensolidarität, weitere Diskriminierungskriterien und Provokation zur Sprache. Die erste Aargauer Nationalrätin, Ursula Mauch ist sich bewusst, dass die jüngere Generation nicht mehr wisse, dass früher für alles gekämpft werden musste. Pinto will nicht primär provozieren, sondern Themen setzen, damit sich etwas verändert und Suter hat sich aufgrund der Schmähkommentare eine dicke Haut zulegen müssen. 

Es zeigte sich, dass Feminismus viele Formen haben kann, dass es keinen «richtigen» Feminismus gibt. Es gibt nach wie vor Frauen, die sich am Begriff «Feminismus» stören, ihn abschreckend finden und am liebsten ein anderes Wort verwenden würden. Es sei jedoch wichtig das Kind beim Namen zu nennen, so die Co-Präsidentin, Connie Fauver, am Ende der Veranstaltung.

tacchi alti, das Ensemble für hochstehende Kammermusik, begleitete durch den Morgen. Mal lieblich, mal klang es als stünden die drei Instrumente in einer heftigen Diskussion. tacchi alti lotete alle Facetten der Kammermusik aus, was einen absoult passenden Rahmen zur Feminismusdebatte gab.

Artikel Aargauer Zeitung Tagung 2017

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